Di, 26.01.: Rechtes Denken – populistisch oder schon extrem?

Was: Rechtes Denken – populistisch oder schon extrem? (Vortrag von Florian Ritter, MdL)
Wann: Dienstag, den 26. Januar 2016, 20:00 Uhr
Wo: Mailkeller, Schmettererstraße 20, 83022 Rosenheim
Veranstalter: SPD, Rosenheim Stadt

Einladung zur öffentlichen Veranstaltung mit Florian Ritter, MdL
Als Sprecher der Landtagsfraktion für die Bekämpfung des Rechtsextremismus referiert und diskutiert mit uns Florian Ritter zum Thema:
Rechtes Denken – populistisch oder schon extrem?

Rechtsgerichtetes Reden und Denken scheint in den letzten Monaten wieder salonfähig zu werden. Rechtspopulistische Parteien haben Zulauf. Eine rechtsextreme Partei versucht in Rosenheim Fuß zu fassen.
Wo liegen die Ursachen?
Wo ist die Grenze zwischen populistisch und extrem?
Was kann man dagegen tun?

Auf unserem blog veröffentlichen wir Terminhinweise von Bündnispartnern. Für die Inhallte der Veranstaltungen sind die jeweiligen Bündnispartner*innen und nicht das Bündnis Rosenheim nazifrei verantwortlich.

Mo. 11.10: 1 Jahr Pegida in München – 1 Jahr zuviel! (Antifaschistische Demonstration in München)

Was: 1 Jahr Pegida in München – 1 Jahr zuviel! (Antifaschistische Demonstration)
Wann: Montag, 11.01.15 (17:10 Uhr Bahnhof Rosenheim – 18:00 Uhr, Sendlinger Tor München)
Veranstalter: AGIR – Demokratische Jugend; Münchner Bündnis gegen Naziterror und Rassismus.

Am Montag den 11.01. wollen die RassistInnen von Pegida, in München, ihr einjähriges Bestehen feiern. Wir sagen ein Jahr Pegida ist ein Jahr zu viel und rufen alle dazu auf sich an den antifaschistischen Gegenprotesten zu beteiligen.
Wir werden gemeinsam aus Rosenheim anreisen um Pegida die Geburtstagsfete zu vermiesen.
Treffpunkt: 11.01 17:10 am Bahnhof Rosenheim
Rassistische Hetze verdient keine Glückwünsche!
Pegida blockieren!

Auf unserem blog veröffentlichen wir Terminhinweise von Bündnispartnern. Für die Inhallte der Veranstaltungen sind die jeweiligen Bündnispartner*innen und nicht das Bündnis Rosenheim nazifrei verantwortlich.

Stand der Dinge – heute (Samstag)

Zwar ist vor dem Karstadt ein Infostand der rechts-populistischen AfD, aber auf eine Neonazikundgebung in Rosenheim deutet derzeit nichts hin. In Freilassing wird jedoch heute um 14:00 Uhr ein flüchtlingsfeindlicher Aufmarsch unter dem Motto „Wir sind die Grenze“ stattfinden. Wer Zeit und Lust hat, also auf nach Freilassing. Das Bündnis Freilassing setzt Zeichen wirbt mit folgendem Text zu Gegenaktionen:

Gegen den „Wir sind die Grenze – Marsch“ am kommenden Samstag in Freilassing ein Zeichen setzen und den Leuten zeigen dass Rassismus und Fremdenhass in Freilassing keinen Platz hat. Es wird keine eigene Kundgebung mit Programm, RednerInnen, Musik etc. geben. Wir werden es nach dem Vorbild machen, wie die MünchnerInnen jeden Montag gegen Pegida Flagge zeigen. Beginn um 14:00 Uhr,

Heute Abend findet dann im Lokschuppen Rosenheim unter dem Motto „Rocking X-mas – One World“ ein Benefizfestival mit 9 Bands auf 2 Areas (also 6 Stunden Musik non-stop) statt. Die Erlöse werden gemeinsam mit der Sozialen Stadt Rosenheim an verschiedene Projekte der Flüchtlingshilfe in Stadt und Landkreis Rosenheim und den KlinikClowns e.V. gespendet.Wir, das Bündnis rosenheim nazifrei, sind Kooperationspartner der Veranstaltung

Mo, 14.12.: Extrem willkürlich – Das Extremismuskonzept und seine Folgen (Vortrag)

Was: Extrem willkürlich – Das Extremismuskonzept und seine Folgen (Vortrag)
Referent: Maximilian Fuhrmann (Universität Bremen)
Wann: Montag, 14.12.15 (19:00 Uhr)
Wo: Volkshochschule Rosenheim (Hans-Schuster-Haus), Innsbruckerstr 3, 83022 Rosenheim, Raum: Saal 1, 1. OG (Stollstraße 1, 83022 Rosenheim)
Veranstalter: Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) in Kooperation mit dem Kurt Eisner Verein

Unter dem Motto „Extrem willkürlich“ referiert am Montag, den 14.12.15 der Soziologie Maximilian Fuhrmann an der Rosenheim Volkshochschule über „das Extremismuskonzept und seine Folgen“. Der Referent evaluierte am Deutschen Jugendinstitut Bildungsprojekte gegen „Linksextremismus“, arbeitete als Jugendbildungsreferent des DGB in Mittelhessen und promoviert zurzeit „über die Wirkmächtigkeit des Extremismuskonzepts“ an der Universität Bremen.
In seinem Vortrag wird der Sozialwissenschaftler u.a. die Folgen des Extremismuskonzepts vorstellen. So gründete sich in einer sächsischen Kleinstadt nach mehreren Übergriffen von Neonazis ein Bündnis gegen Extremismus und Gewalt – mit am Tisch der Stadtrat der NPD. Nach Protesten werden sowohl dieser als auch die Räte der Partei die Linke vom Bündnis ausgeschlossen. In München wurde einer antifaschistischen Bildungsinitiative die Gemeinnützigkeit aberkannt, weil sie im Bericht des Verfassungsschutzes in der Rubrik „linksextremistisch“ auftaucht. In Rosenheim grenzt sich ein Vertreter der CSU bei einer Kundgebung gegen die Partei „Die Rechte“ von jedem Extremismus ab und setzt damit einmal mehr Rechts- und Linksextremismus gleich. Wenige Monate nach der Selbstenttarnung des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) warnt die Konrad Adenauer Stiftung vor einem neuen Linksterrorismus…
Diese Liste ließe sich fortsetzen. Den Vorkommnissen gemein ist, dass sie sich auf das Konzept des politischen Extremismus beziehen. Dieses Konzept wird von Politiker_innen fast aller Parteien, politischen Stiftungen, Behörden, Sicherheitsorganen und Wissenschaftler_innen vertreten und gibt eine strikte Trennung zwischen Demokrat_innen und Extremist_innen vor. Doch nach welchen Kriterien wird diese folgenschwere Grenze gezogen? Wie verhalten sich die theoretischen Ansprüche zur praktischen Umsetzung des Konzepts? Und warum ist der Reflex, von Linksextremismus zu sprechen wenn Neonazis Thema sind, so weit verbreitet?
Diese und andere Fragen sollen in dem Vortrag und einer anschließenden Diskussion erörtert werden.. Der Vortrag beginnt um 19:00 Uhr an der Volkshochschule Rosenheim (Hans-Schuster-Haus), Innsbruckerstr 3, 83022 Rosenheim, Raum: Saal 1, 1. OG (Stollstraße 1, 83022 Rosenheim) der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung wird von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) in Kooperation mit dem Kurt Eisner Verein organisiert.

Auf unserem blog veröffentlichen wir Terminhinweise von Bündnispartnern. Für die Inhallte der Veranstaltungen sind die jeweiligen Bündnispartner*innen und nicht das Bündnis Rosenheim nazifrei verantwortlich.

Mo 07.12: NO PEGIDA! Demofahrt nach München

Was: NO PEGIDA! Demofahrt nach München
Wann: Montag, 07.12.15 (17:10 Uhr)
Treffpunkt: Bahnhof Rosenheim
Veranstalter: agir-demokratische jugend

Hallo an alle
Am 07.12. will Pegida, wie jeden Montag wieder durch München marschieren. NICHT MIT UNS! Wir wollen den rassistischen Hetzen keinen Platz geben. Da es für die meisten aus finanzielen Gründen nicht möglich ist jede Woche nach München zu fahren, wollen wir die Kräfte bündeln und einmal im Monat einen Zugtreffpunkt ankündigen.
NO RACISM! NO PEGIDA!

Zugtreffpunkt: 07.12. 17:10 Uhr Rosenheim Bahnhof !

(agir-demokratische jugend)

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